Künstler 2008

Polizeimusikkorps Baden-Württemberg,
Musikalische Leitung: Toni Scholl


Ob sinfonische Blasmusik, Transkriptionen aus Klassik oder Romantik, ob Swing, Pop und Rockmusikbearbei-
tungen oder traditionelle Musik - ein Konzert mit dem Polizeimusikkorps bedeutet, einzutauchen in die Welt der Musik und für einige Stunden den Alltag hinter sich zu lassen.
 

Mit seinen Interpretationen hat das Orchester der Landespolizei immer wieder Maßstäbe gesetzt und wird zu Recht zu den renommiertesten Berufsblasorchestern der Bundesrepublik gezählt.

Das Polizeimusikkorps ist begehrter Gast bei internationalen Musikfestivals und bei Gala-Konzerten in und außerhalb des Landes. Es besticht durch seine Vielfältigkeit, den hohen musikalischen Anspruch und nicht zuletzt durch die ihm eigene Magie des Klanges. Seit dem Jahr 2000 hat das Polizeimusikkorps seinen Sitz in Böblingen. Toni Scholl, musikalischer Leiter des Orchesters, und seine 35 Musikerinnen und Musiker sind nicht nur Botschafter der Musik, sondern auch Repräsentanten der Polizei. Zwei Ansprüche, denen das Polizeimusikkorps mit Konzerten und höchstem musikalischem und künstlerischem Niveau gerecht wird.

 

Michael Praetorius: „Musae Sioniae" - Psalmen Davids mit Vokalsolisten, Vokalensemble und Instrumentalisten des
Instituts für Alte Musik Trossingen


Das Institut für Alte Musik Trossingen an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen wurde 1992 gegründet und hat sich seit seinem Bestehen als eine der erfolgreichsten und innovativsten Einrichtungen seiner Art in ganz Europa einen Namen gemacht.
 
"Musae Sioniae" - Psalmen Davids
Im heutigen Konzertleben ist Michael Praetorius kein Unbekannter. Doch meist ist nur die selbe kleine Werkauswahl aus seinem umfangreichen Schaffen zu hören. Deswegen widmen sich die Sänger und Instrumentalisten des Instituts für Alte Musik einer selten gehörten Auswahl aus den „Psalmen Davids". Zwischen 1605 und 1610 veröffentlichte der Komponist, Organist und Chorleiter die neun Teile der „Musae Sioniae, darinnen Deudsche Psalmen und geistliche Lieder...". Dies ist eine Sammlung von 1244 geistlichen Gesängen und Psalmen, teilweie für acht bis zwölf Stimmen im venezianischen, doppelchörigen Stil, teilweise in einfacher zwei-, drei- und vierstimmiger Besetzung.

Nicht nur musikalisch sind diese Kompositionen bemerkenswert, auch der theologische Hintergrund von Praetorius´Schaffen tritt deutlich zutage. So sind fast alle Kompositionen nach protestantischen Kirchengesängen oder vorreformatorischen cantus firmi gearbeitet. Die vorwiegend achtstimmigen Psalmen der „Musae Sioniae" sind unter anderem mit Sängern, Geigen, Gamben, Zinken und Posaunen, Blockflöten, Orgel, Harfe und Laute besetzt. Für das Konzert hat Charles Toet eine Auswahl aus den ersten vier Teilen der „Musae Sioniae", der „Musen Zions" getroffen und dabei aus dem Vollen geschöpft: Aufgrund der breiten Auswahl an unterschiedlichen Instrumenten und Stimmen erwartet die Zuhörer ein farbenreich besetztes Konzert. Dabei profitieren die jungen Instrumentalisten und Sänger von der langen Tradition, welche die Projekte in dieser Besetzung am Trossinger Institut für Alte Musik haben.

So war Charles Toet mit mehrchörigen vokalinstrumentalen Projekten bereits u.a. in der Stuttgarter Stiftskirche, im Ulmer Münster und dem Kloster Maulbronn zu hören, ist aber auch regelmäßiger Gast in der Nikolauskirche Allensbach und auf dem Dreifaltigkeitsberg Spaichingen.
 


Puella Trio

Das „Puella Trio" gehört zu
den großen Hoffnungen der
tschechischen Kammer-
musikszene.
 
Im Jahr 2001 am Brünner Konservatorium gegründet, folgten schon bald die ersten großen Auftritte des jungen Trios beim Internationalen Festival Talentinum und beim Mährischen Herbst 2002. Zahlreiche Konzerte in Deutschland, Italien, Kroatien, Russland, Österreich, den Niederlanden und in Großbritannien schlossen sich an.

Seit 2003 studiert das „Puella Trio" in der Klasse von Professor Václav Horák. 2004 erhielt das Ensemble den Ehrenpreis im internationalen Wettbewerb Beethoven Hradec und im Bohuslav-Martinù-Wettbewerb Prag, und 2005 gewannen die Künstlerinnen gegen starke Konkurrenz aus ganz Europa den zweiten Preis im Inter­natio­nalen Maria-Yudina-Wettbewerb in St. Petersburg. Ein Jahr später wurde das "Puella-Trio" schließlich in die Auswahl der Talente des Tsche­chischen Musikfonds aufgenommen.
 
Derzeit studieren die drei Künstlerinnen, die schon zwei Mal beim Kammermusikkurs Bad Saulgau teilgenommen haben, bei Marek Jerie und Ivan Klansky an der Musikhochschule Zentralschweiz in Luzern.

Terezie Fialová - Klavier
Eva Karová - Violine
Markéta Vrbková - Violoncello

Programm: L.v. Beethoven: Trio op. 70 Nr. 1 „Geistertrio"; Alfred Schnittke: Klaviertrio (1992); Bohuslav Martinu: Bergerettes

 

German Brass - Blechbläser von Weltklasse!

Für den fulminanten Auftritt der German Brass-Bläser ist tatsächlich kaum ein superlativ zu hoch gegriffen. German Brass, dass ist beides: Tradition und Fortschritt.
 
Vor allem aber ist das Ensemble weltweit seit Jahren ein Synonym für Brass-Kunst auf höchstem Niveau. Als Pioniere unter den deutschen Blechbläser-Ensembles hat German Brass von 1974 an die Brass-Bewegung mitinitiiert und seither maßgeblich geprägt. Diesen Musikern gelingt das Kunststück „Vielfalt in der Einheit" zu schaffen, nämlich aus zehn Individualisten und renommierten Solobläsern deutscher Spitzenorchester einen unverwechselbaren, einmaligen Gesamtklang hervorzuzaubern und füllt damit europaweit die Konzertsäle. Das Repertoire von German Brass umfasst alle Stilrichtungen und Gattungen von Scheidt bis Schostakowitsch, von Dixieland bis Bossa Nova. Es versammelt ungeniert Klassisches und „Zeitloses", Ernsthaftes und Unterhaltendes. Schon heute wollen wir Sie hinweisen und einladen zu diesem Konzert der Spitzenklasse im sommerlichen Ambiente in den Schlosshof Meßkirch.
 

Armin Fischer - Klaviercomedy auf höchstem Niveau!

EINMAL KLASSIK UND ZURÜCK!

Anekdoten nach Noten vom lustigsten Pianisten seit Beethoven

Nach dem Erfolgsprogramm „Mozarts Liebeskugeln" ist Armin Fischer jetzt erneut unterwegs!

 

Der von Publikum und Presse als einzigartig bejubelte Klavierkomiker hat die Weichen gestellt für eine musikalische Sonderfahrt erster Klasse. Fischers geniale Vernetzungen von Klassik und Popmusik laden ein zu einer Vergnügungsreise auf den Hauptstrecken des Wohlklangs.

Steigen wir ein in den Beute-Zug durch die Gehörgänge allseits berüchtigter Ohrwürmer, und ob wir der Tonsprache eines Stummfilmpianisten lauschen oder dem kürzesten Klavierunterricht der Welt, Fischer weiß seinen Vorsprung als Wunderkind zu nutzen: schließlich hat er schon als Neunjähriger Stücke gespielt, die selbst Mozart mit 34 gerade erst mal eingefallen sind.

Ein Klavierabend zum Lachen also? Armin Fischer darf das, denn wenn er spontan gemixte Musikwünsche wie aus einem Guß erklingen lässt, erreicht sein frackwürdiges Klavierspiel wie beiläufig konzertreife Meisterschaft.

"Einmal Klassik und zurück"

Das neue, bahnbrechende Musikkabarettprogramm von Armin Fischer. Jetzt auch für Einsteiger und Abgefahrene.

 

Camerata Orjazztral - „Grenzüberschreitung" vom Feinsten!

An diesem Abend werden überwiegend Originalwerke, die zum Teil eigens für diese Besetzung geschrieben wurden, gespielt, aber auch eigene Transkriptionen werden zu Gehör gebracht.
 

Die Musiker:

Saxophon(e):
Guntram Bumiller
Posaune:
Henning Wiesgräbe
Klavier:
Lars Jönsson
Percussion:
Jürgen Spitschka


Violine I:
Stefan Schubert
Violine II:
Johannes Hehrmann
Viola:
Irene Lachner
Violoncello:
Georg Oyen
Kontrabass:
Ralf Zeranski

 

Jenseits abgetretener musikalischer Pfade bewegt sich die „Camerata Orjazztral". Das Ensemble aus neun passionierten Musikern, welches sich nach einem Projekt beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn 2004 formierte, hat sich zum Ziel gesetzt, eine musikalische Symbiose aus neuerer E-Musik und Jazz einzugehen. Gekonnt meistern die Instrumentalisten eine Gradwanderung zwischen den Stilen in wunderbaren Klangfarben, was sicherlich nicht zuletzt auf die recht ungewöhnliche Besetzung zurückzuführen ist: Klassisches Streichquartett, Kontrabass, Klavier, Schlagwerk und dazu zwei Bläser, Saxophon und Posaune.

Die Mitglieder der „Camerata Orjazztral" sind allesamt Musiker mit Rang und Namen: Professoren und Dozenten der Musikhochschule Stuttgart, Mitglieder des Staatorchesters Stuttgart, dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn oder des Stuttgarter Stage Entertainment Musicalhauses. Durch ihre langjährige Erfahrung in diversen Kammermusikensembles, gelingt es „Camerata Orjazztral" auf spannende und vor allem abwechslungsreiche Art und Weise, das Publikum unweigerlich in seinen Bann zu ziehen. Ein Konzert, das alle Altersschichten anspricht.

Konzertpate:
Hubert Bromberger


Holz-Bläserensemble „i fiati" & Jasmin Jäger
Ein einziger Ohrenschmaus!

Das Ensemble:
Flöte - Julia Stocker
Oboe - Karl-Friedrich Wentzel
Klarinette - Stefan Halder
Horn - Sabrina Lander
Fagott - Guido Bauer
 

Bläserkammermusik lebt insbesondere vom Farbenreichtum. Den Esprit dieser Musik, die Vielfalt und große Variabilität der verschiedenen Blasinstrumente einzufangen und mit beeindruckender Virtuosität auszugestalten, hat sich das Ensemble „i fiati" (italienisch für: „die Bläser") zur Aufgabe gemacht. Mit diesem „Credo" an die Bläserkammermusik wurde die Formation seit ihrer Gründung 2001 von einer enormen Publikumsresonanz begleitet.

Das Quintett setzt sich aus Lehrbeauftragten der Musikhochschule Trossingen und Musikern mit jahrelanger professioneller Orchestererfahrung zusammen.

Aus dem kammermusikalischen Kulturleben zwischen Stuttgart und Bodensee inzwischen nicht mehr wegzudenken, dehnt sich das Wirkungsgebiet von „i fiati" immer weiter aus. Konzertreisen führten das gefragte Profiensemble nicht nur ins angrenzende Ausland. Auf Einladung des Auswärtigen Amtes reiste das Holzbläserquintett auch als Kulturbotschafter für die Bundesrepublik Deutschland bereits mehrfach in die Karibik.

Die Stammbesetzung des Holzbläserquintetts wird je nach Instrumentierung der Literatur auch ausgeweitet, so dass neben der reinen Bläserkammermusik auch Stücke mit Klavier oder in gemischter Besetzung mit Streichern zum Repertoire des Ensembles gehören.


Die Stuttgarter Saloniker -
Klavier und Moderation Patrick Siben

Sie verkörpern die ungezwungene Spielfreude unserer Großväter und Urgroßmütter, als die Musik nur Spaß machte und noch nicht in Formate eingezwängt war.

Die 16 seriösen Musiker im Frack versprechen ein lockeres Sommerkonzert mit bisweilen frechen Moderationen ihres Gründers Patrick Siben.


 

Als klassische Crossover Company bringen die Saloniker Bizets Carmen oder Straußwalzer und Paso dobles genauso auf den Punkt wie Schlager der Goldenen 20er, amerikanischen Swing oder argentinischen Tango. Auch vor Rock-Pop schrecken sie nicht zurück und spielen ihn wie ein Kurorchester der 60er/70er gespielt hätte, wenn... , wenn da nicht elektronische Verstärker die Romantik kaputtgemacht hätten.
Musik mit Biss! Weder formlos weichgekocht noch akademisch steif: Eine stellenweise artistische Gratwanderung verlangt dieser sehr eigenwillige Saloniker-Sound von den Musikern, denn sie bewegen sich im Spannungsfeld zwischen akademischer Virtuosität und musikantischer Sinnlichkeit.
Und wie auf großen intalienischen Familienfeiern mischen sich die Musiker unters Publikum. Da spürt man das Vibrieren der Instrumente und das Blut tanzt in den Adern. Musik zum Anfassen!

Ein Sommernachtstraum der Superlative. Und das Publikum geht garantiert mit!


Duo Schlenker (Klavier) / Reich (Cello)

In der „Young Artists" - Reihe der Musikfestwochen 2008 wird das Duo Katharina Schlenker (Klavier) und Heiner Reich (Cello) auftreten: Der Förderung junger hochbegabter Musiker, die eine Laufbahn als professionelle Künstler einschlagen, wird in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und dem KunstWerk B Trossingen besonderes Augenmerk in Form der Konzerte „Young Artists" innerhalb der Musikfestwochen zuteil werden. Nachdem die Musiker unter der Anleitung von Prof. Mario de Secondi mehrere Tage zu Gast im KunstWerk B in Trossingen waren, stellen sie das Ergebnis dem Publikum vor. Das 2005 gegründete Ensemble konnte schon große Erfolge feiern und erhielt von der Presse allerbeste Kritiken.

An diesem Abend stehen Werke von Bach, Beethoven, Brahms und Debussy für Klavier und Cello auf dem Programm.

Heiner Reich (1986)

begann mit sechs Jahren Cello zu spielen. Seine Lehrer waren David Raiser, Prof. Michael Flaksman und Prof. Mario de Secondi. Im Herbst 2005 begann er sein Studium an der Musikhochschule Karlsruhe bei Prof. Martin Ostertag und wechselte 2006 an die Musikhochschule Leipzig zu Prof. Peter Hörr.
 
Heiner Reich ist mehrfacher Bundespreisträger bei „Jugend musiziert" und gewann 2005 den 3. Preis beim internationalen Dotzauer-Wettbewerb. Er spielt ein Cello von J. B. Grancino (Mailand, um 1700), das ihm von der Landessammlung Baden-Württemberg geliehen wird.
 
 
Katharina Schlenker (1986)
 
spielt seit ihrem sechsten Lebensjahr Klavier. Sie wurde von Lehrern wie Katrin Randecker, Friedemann Rieger und Michael Seewann gefördert. Seit Herbst 2005 studiert sie an der Musikhochschule Lübeck bei Konrad Elser.
 
Sie ist mehrfache 1. Bundespreisträgerin bei „Jugend musiziert" und ist trotz ihrer jungen Jahre schon als Solistin mit zahlreichen professionellen Orchestern wie den Reutlinger Sinfonikern aufgetreten.
Vienna Art Quartet

Wien... Wer denkt nicht beim Klang dieses Namens an Mozart, Schubert, Haydn und Strauß...


 

Das dachte auch die vier Musiker, als sie sich im Jahre 2000 in Wien begegneten, das V.A.O. gründeten und sich in den darauf folgenden Jahren der Interpretation von Wiener Musik widmeten. Das Vienna Art Quartett spannt dabei den Bogen von den klassischen akademischen Werken bis zum Tango, Jazz und Klezmer.


Pater Landelin Fuß OSB

Als Sechsjähriger ist der aus Bühl / Baden stammende Pater Landelin Uwe Fuß OSB fasziniert von der musikalischen Sprachgewalt, mit der die Königin der Instumente das unbegreifliche Geheimnis Gottes zu umspielen weiß und eine Ton-Leiter zum Himmel zu errichten vermag.
 
Pater Landelin ist seit 1994 Mitglied der Beuroner Mönchsgemeinschaft und nach Abschluss seiner theologischen Studien 2002 neben anderen klösterlichen Aufgaben als Erster Abteiorganist tätig.

Bereits in mehreren CD-Einspielungen zusammen mit der Choralschola der Beuroner Mönche fasziniert Pater Landelin mit seinen ideenreichen und virtuosen Improvisationen. Dass er perfekt wie auch lebendig das Literaturspiel beherrscht, beweist er nicht nur in seinen Konzerten im Rahmen der "Abtei-Musik im Donautal", sondern nun auch auf seiner ersten Solo-CD "Orgel-Zeitreise", die er mit diesem Konzert dem Publikum vorstellt. Neben Werken von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Felix Mendelssohn Bartholdy, César Franck kommen auch Improvisationen von Pater Landelin zur Aufführung.
Korngold-Quartett - Ein Genuss für Streicherfans!

1. Violine - Alban Beikircher
2. Violine - Anke-Bettina Melik
Viola - Vera Beikircher
Violoncello - Andrej Melik
 

Als sich die Musiker des Korngold Quartetts 2005 entschlossen, sich zu einem festen Ensemble um den Primarius Alban Beikircher zu vereinen, entsprang das dem großen Wunsch, den viele Streicher hegen, sich der Königsdisziplin der Kammermusik zu verschreiben. Die vier arriverten Solisten, vor allem aber vielseitig aktive Kammermusiker, konzertieren schon seit vielen Jahren zusammen in verschiedensten Besetzungen. Die glückliche Fügung, sowohl ehelich als auch musikalisch und freundschaftlich miteinander verbunden zu sein, begünstigte die Entscheidung, sich regelmäßig und so oft als möglich zur intensiven Quartettarbeit zusammen zu finden. Seit seiner Gründung macht sich das Korngold Quartett bei Presse und Publikum im In- und Ausland zusehends einen Namen. So schreibt beispielsweise der Rezensent der Süddeutschen Zeitung über ein Konzert im August 2007: „Trotz der gut austarierten Balance im Ensemble entsteht in dieser Konstellation eine subtile Spannung zwischen Öffnung und Zusammenhalt, die immer wieder dem Werk adäquate spezifische Gestalt anzunehmen vermag."

Da alle großen Komponisten oft ihre intimsten und ausgereiftesten Werke (oft auch die schwierigsten) für diese Besetzung geschrieben haben, gibt es ein schier unermesslich reiches Repertoire zu entdecken. Das Korngold Quartett widmet sich neben dem klassisch-romantischen Repertoire verstärkt den Werken der klassischen Moderne, insbesondere den Werken Erich Wolfgang Korngolds, dessen Name es sich zum Programm macht. Geplant sind in nächster Zeit die Einspielung der Streichquartette Korngolds, sowie der gesamten Kammermusik des argentinischen Komponisten Alberto Ginastera, als auch Uraufführungen von Werken heutiger Komponisten.


Sayaka Schmuck-Klarinetten-Trio
Ein außergewöhnliches Ensemble!


Seit ihren gemeinsamen Studien an der Hochschule für Musik Hannover haben sich die drei jungen Künstler Sayaka und Yumi Schmuck (Klarinette) und Franziska Hoffmann (Bassetthorn und Klarinette) zu einem Klarinettentrio zusammengeschlossen.
 

Alle drei Musikerinnen sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und haben ihr Können bei Meisterkursen erweitert. Sayaka Schmuck war von 2002 bis 2004 Akademistin im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, danach stellvertretende Solo-Klarinettistin bei der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford und in der Spielzeit 2005/2006 Solo-Klarinettistin im Cairo Symphony Orchestra. Bis vor kurzem hat sie an der Staatsoper Hannover (Zeitvertrag) gespielt. Yumi Schmuck ist Praktikantin im Staatstheater Braunschweig und wurde im Jahr 2006 in die renommierte Reihe „Konzerte junger Künstler" des Deutschen Musikrates aufgenommen. Franziska Hoffmann spielt regelmäßig Aushilfe im Staatstheater Hannover, am Theater in Hildesheim und im NDR Hannover. Das Trio Schmuck wird seit seiner Gründung vor drei Jahren von Prof. Johannes Peitz betreut.




Schola der Erzabtei St. Martin zu Beuron
(Beuroner Schola)


Leitung:
Pater Dr. Stephan Petzolt OSB
 
Orgel:
Pater Landelin Fuß OSB

„Wer singt, betet doppelt" (Hl. Augustinus).


 

Der Gregorianische Choral ist die älteste noch vorhandene und zudem hervorragen überlieferte Musik des christlichen Abendlandes. Seine Melodien bilden das Klangkleid des Gotterwortes, wie es uns in den Büchern des Alten und Neuen Testamentes geschenkt ist. Ein Großteil des Repertoires bezieht sich auf das Buch der Psalmen.

Da der Gesang des Gregorianischen Chorals von seinem Wesen her liturgische Musik ist, kann es nicht verwundern, dass man ihn adäquat nur vortragen kann, wenn man ihn gleichzeitig betet. Aufgrund seines Reichtums, seiner inneren Dynamik, feinen Rhythmik und Agogik, besonders aber aufgrund der in ihm vollkommen verwirklichten Einheit zwischen Wort und Ton stellt der Gregorianische Choral auch ein künstlerisch hoch stehendes Kulturgut dar. Komponisten aller Jahrhunderte haben ihn hochgeschätzt und insbesondere seit dem 19. Jahrhundert hat seine modale Vielfalt und seine fließende Rhythmik in Tonchöpfung für Orgel ihren Niederschlag gefunden.

Die Beuroner Schola besteht momentan aus fünf ständigen Mitgliedern. Ihre Aufgabe besteht in der stimmlichen Leitung des Gesamtchores des Konventes. Teile des Stundengebetes und der Messe werden von ihr solistisch vorgetragen. Der "Magister Chori" hat die Gesamtleitung des Chores und seiner Mitbrüder in der Schola inne. Sein Dirigat erwächst den "Neumen", ältester Choralhandschriften um das Jahr 950, den Dirigierzeichen der Ursprungszeit des Gregorianischen Chorals. Da drei Mitglieder der Schola selbst Organisten sind, wird auch der Orgeldienst im monastischen Alltag von ihnen selbst geleistet.