
Prof. Marta Klimasara - Marimba solo
Schlaginstrumente gehören zum ältesten kulturellen Erbe der Menschheit. Ihre scheinbar unerschöpfliche Vielfalt begegnet uns in allen Zivilisationen der Erde. TalkingDrums führt die "klassischen" abendländischen Vertreter dieser Instrumente mit dem bunten Reichtum ihrer exotischen "Geschwister" zusammen. Auf Congas, Bongos, Taikos und anderen Trommeln, mit Gongs, Becken und Tamtams werden pulsierende Rhythmen und fremde Klangwelten in den Konzertsaal gezaubert. Im Zentrum des Abends steht die Marimba, das Soloinstrument der Schlagzeugfamilie, dessen Wurzeln und Ursprünge in Südostasien und Afrika zu finden sind.
Cenek Pavlik - Violine
1. Violine - Stefan Schubert
Harald Kosik - Klavier
Verena Stourzh - Violine
Hannes Gradwohl - Violoncello
Das Haydn Trio Eisenstadt gehört zu den führenden Kammermusik-Ensembles Österreichs. Seit seiner Gründung im Jahr 1992 haben die drei Musiker auf das Haydn-Jahr 2009, dem 200. Todesjahr von Joseph Haydn, hingearbeitet. In diesem Jahr wird das Ensemble als musikalischer Botschafter der Heimatregion Joseph Haydns die ganze Welt bereisen. Im Mai 2008 hat das Haydn Trio eine umfangreiche Aufnahmetätigkeit vieler Werke Joseph Haydns abgeschlossen. So liegen jetzt im Jubiläumsjahr insgesamt 28 CDs vor - alle 39 Klaviertrios, die 429 Schottischen Lieder und alle Divertimenti und Concertini - aufgenommen im für seine Akustik weltberühmten Haydnsaal auf Schloss Esterházy in Eisenstadt.
Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute mit zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten "aufregend neuartigen Weg". Gleichwohl vermeidet das Ensemble jede Einseitigkeit und so gehören die großen Werke der Romantik ebenso zum Repertoire wie Musik des 20. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln bereiste viele Länder und ist gern gesehener Gast bei namhaften Festivals im In- und Ausland.
Für
den fulminanten Auftritt der German Brass-Bläser ist tatsächlich
kaum ein superlativ zu hoch gegriffen. German Brass, dass ist beides: Tradition
und Fortschritt.
Horn - Sebastian SchorrEin klassisches Hornquartett ist stets ein akustisches Erlebnis und so haben die vier Hornistinnen und Hornisten der Württembergischen Philharmonie Reutlingen eine Auswahl famoser Stücke zusammengestellt, die mit Jagdthemen in Verbindung stehen, aber den Zuhörer auch mit Werken aus der Romantik überraschen werden.
Der Schauspieler Eric van der Zwaag, Theater in der Tonne - Reutlingen, begleitet das Programm mit gereimten und ungereimten Ausflügen in die Literatur über das Horn.
Martin Ohm - Tenor
Peter Erdrich - Tenor
Philipp Heizmann - Bariton
(Ein denkwürdiges Ereignis mit ihm gab dem Quartett seinen Namen.)
Oliver Haux - Bass
Satter Sound aus vier Männerkehlen, relaxed swingende Arrangements und höchst vergnügliches Bühnengeplauder - "fun is fact" bei einem Abend mit "Warten auf Heizmann". Die vier befrackten Herren verstehen es immer wieder, ihre Musik mit viel Charme, sängerischer Perfektion und einem ironischen Augenzwinkern an den Mann respektive die Frau zu bringen - ein gelungenes Cross-Over stilvoller musikalischer Unterhaltung und feinsinniger Komik.
Alle vier Sänger haben ein klassisches Gesangsstudium absolviert, was sich natürlich im Ensemblesound niederschlägt. Die stimmliche Ausdrucksfähigkeit, Ausgewogenheit, Fülle und Farbigkeit des Stimmklangs, den "Warten auf Heizmann" zu bieten hat, ist bei Musikgruppen dieses Genres keine Selbstverständlichkeit.
Ob Evergreens, Hits aus Jazz und Pop, Schlager und Chansons, Operettenmelodien oder klassische Männerchorliteratur - das Repertoire der Gruppe reicht von Mozart bis McCartney, von der Fledermaus bis Falco. Für den unverwechselbaren Sound sorgen nicht zuletzt die raffinierten, maßgeschneiderten Arrangements von Martin Ohm.

Klarinette - David Orlowsky
Gitarre - Jens-Uwe Popp
Kontrabass - Florian Dohrmann
Der 27-jährige Klarinettist David Orlowsky zählt zu den außergewöhnlichsten Klarinettisten seiner Generation. Mit 16 Jahren wurde er von Giora Feidman bei Meisterkursen und Konzerten entdeckt und fand durch Feidman den Zugang zur Klezmermusik.
War anfangs der Bezug zu dieser Musik noch deutlich spürbar, so ist der Klang des Trios inzwischen zu einer unikalen Musiksprache geworden. Das Trio hat sich daher umbenannt in "David Orlowsky Trio" (bisher "David Orlowskys Klezmorim").
Heute sehen die Musiker ihren Stil ausgedrückt im Begriff "chamber.world.music": Kammermusik und Weltmusik werden verbunden zu einem Klangbild von unverwechselbarem Farbenreichtum.
Seine Musikerkollegen sind kongeniale Partner. So hat der Kontarabassist Florian Dohrmanns das Fach "Jazz" an der Musikhochschule Stuttgart belegt und holte sich schließlich bei Dieter Ilg (Randy Brecker, Charlie Mariano) und Renger Woelderink (Stuttgarter Kammerorchester) den Feinschliff. Jens-Uwe Popp zuguterletzt schrieb sich in Hamburg als Gitarrenstudent ein und kann bereits Engagements von namhaften Leuten wie Ulrich Tukur und dem russischen Akkordeon-Meastro Efim Jourist vorweisen.
Im Trioverbund haben Orlowsky, Dohrmann und Popp schon eine Menge erreicht. Sie lösten mit ihren CD-Veröffentlichungen ausnahmslos positive Kritikerreaktionen aus, gastieren regelmäßig in ausverkauften Sälen und vergrößern dabei ihre Fanschar Jahr um Jahr.
Für ihre erste CD "Noema" erhielten David Orlowsky und sein Trio den begehrten ECHO Klassik-Preis 2008 in der Kategorie "Klassik ohne Grenzen". Am 17.10.2008 erschien die zweite CD "Nessiah", auf der das Trio erneut ihren eigenen Stil weiterentwickelte und Elemente von Klezmer, Kammermusik und Jazz virtuos und facettenreich verbinden.

Sarah Wieck - Violine
Joel Wieck - Violoncello
Katharina Schlenker - Klavier
Das Trio Kasarel gründete sich 2000 und gewann 2001 einen ersten Bundespreis im Fach Kammermusik. 2002 folgte der erste Preis des Internationalen Kammermusikwettbewerbs "Charles-Hennen" und ein Porträt des jungen Ensembles in der Reihe "Musikdebüt" des SWR. Das Trio, dem anlässlich eines Konzerts im Oktober 2006 in Hohenstein "einzigartige Stimmigkeit" und "außerordentliche gestalterische Reife" (Reutlinger Generalanzeiger) bescheinigt wurde, tritt mit großem Erfolg in vielen Orten und bei zahlreichen Festivals in Deutschland und Frankreich auf. Sein Repertoire umfasst Werke von Haydn, Mozart, Beethoven, Clara und Robert Schumann über Dvorak bis hin zu Schostakowitsch und dem zeitgenössischen israelischen Komponisten D. Shalit.
Prof. Wolfgang Höper (Sprecher)
Klarinette - Rüdiger Zieschank
Klarinette - Ute Münch
Fagott - Frank Lehmann
Seit 1987 führen der Staatsschauspieler Wolfgang Höper und das Philharmonische Trio Stuttgart (Mitglieder der Stuttgarter Philharmoniker) musikalisch-literarische Programme auf, deren Besonderheit es ist, Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven und Antonio Salieri mit authentischen Briefen, Reisenotizen und Stücken der Weltliteratur von Mörike und Puschkin so zu verbinden, dass ein interessantes biographisches und musikalisches Zeitgemälde des jeweiligen Komponisten entsteht.
Mozart in Württemberg und Baden:
W.A. Mozart zählt zu den meistgereisten Menschen des 18. Jahrhunderts. Zuerst als musikalisches Wunderkind, dann als hochbegabter Kompositionsschüler und schließlich als freier Künstler war er ein gutes Viertel seines Lebens - genau 10 Jahre, 2 Monate und 8 Tage - unterwegs.
Während seiner ersten großen Reise durch Europa (vom 9. Juni 1763 bis zum 29. November 1766) machte W.A. Mozart in Begleitung seines Vaters Leopold Mozart und seiner Schwester Nannerl Station in Ludwigsburg und Mannheim.
Seine Bemühungen beim zweiten Aufenthalt in Mannheim - vom Oktober 1777 bis März 1778 - um eine Anstellung am Hofe des Kurfüsten Karl Theodor blieben jedoch erfolglos.
Seine erste Begegnung mit der Panflöte hatte Ulrich Herkenhoff als Vierzehnjähriger. Sofort war er von diesem Instrument begeistert und eignete sich die Spieltechnik dieses Instrumentes autodidaktisch an. Nach einem Querflötenstudium am Münchner Richard-Strauss-Konservatorium mit anschließender künstlerischer Reifeprüfung avancierte er mit der Panflöte rasch zum international gefragten Solisten.
Als Interpret "klassischer" Werke veranlasste Ulrich Herkenhoff bereits mehrere zeitgenössische Komponisten zu Originalkompositionen für die Panflöte. Sein Motto THE ART OF PAN steht für das langfristige Projekt, die Panflöte als seriöses Konzertinstrument zu etablieren. 1992 erhielt er den ‚Förderpreis des Gasteig Kulturkreises', 1996 den ‚Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler' und im Jahr 2000 den begehrten "Echo Klassik-Preis" als Instrumentalist des Jahres.
Neben seiner konzertanten Tätigkeit ist Ulrich Herkenhoff auch auf pädagogischem Gebiet tätig. Seit dem Wintersemester 2007 hat er das Fach Panflöte als Schwerpunktfach an der Anton Bruckner Universität in Linz eingeführt.
Matthias Keller studierte Klavier, Musikpädagogik und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in München. 1985 wandte er sich dem Musikjournalismus zu und ist seit 2000 Redakteur des Bayerischen Rundfunks (Bayern 4 Klassik). Seit 1987 ist er fester Duo-Partner von Ulrich Herkenhoff.
In Zusammenarbeit mit den Klosterkonzerten Beuron.
Anfang des 19. Jahrhunderts erlebte die Gitarre eine Blütezeit in den Metropolen Europas. In den Salons des aufstrebenden Bürgertums in Wien, Paris und London präsentierten sich Virtuosen wie Mauro Giuliani, Matteo Carcassi, Francesco Molino, Fernando Sor und viele andere. Die Gitarre avancierte mit zum beliebtesten Instrument in der Hausmusik, da sie sich gleichermaßen als Soloinstrument und Begleitinstrument eignet. Von der Tonlage dem Cello vergleichbar, boten sich vielfältige kammermusikalische Besetzungen an. Besonders apart gestaltete sich die Besetzung Flöte, Bratsche und Gitarre. Eine Vielzahl von Kompositionen entstanden und warten teilweise auf ihre Wiederentdeckung. Aber auch im Zuge der Avantgarde haben Komponisten diese Besetzung mit ihrem klanglichen Charme für sich entdeckt - auch hier entstanden eine Reihe sehr interessanter Werke. Mit dem Trio Mondala habe sich drei MusikerInnen gefunden, die sich mit großer Freude und Enthusiasmus diesem teilweise vergessenen Repertoire widmen.
Leitung:
Pater Dr. Stephan Petzolt OSB
Orgel:
Pater Landelin Fuß OSB
Zwischen den Zeiten
Die Beuroner Schola stellt ihre neue CD vor.
Der Gregorianische Choral ist die älteste noch vorhandene und zudem hervorragend überlieferte Musik des christlichen Abendlandes. Seine Melodien bilden das Klangkleid des Gotteswortes, wie es uns in den Büchern des Alten und Neuen Testamentes geschenkt ist. Ein Großteil des Repertoires bezieht sich auf das Buch der Psalmen.
Da der Gesang des Gregorianischen Chorals von seinem Wesen her liturgische Musik ist, kann es nicht verwundern, dass man ihn adäquat nur vortragen kann, wenn man ihn gleichzeitig betet. Aufgrund seines Reichtums, seiner inneren Dynamik, feinen Rhythmik und Agogik, besonders aber aufgrund der in ihm vollkommen verwirklichten Einheit zwischen Wort und Ton stellt der Gregorianische Choral auch ein künstlerisch hoch stehendes Kulturgut dar. Komponisten aller Jahrhunderte haben ihn hochgeschätzt und insbesondere seit dem 19. Jahrhundert hat seine modale Vielfalt und seine fließende Rhythmik in Tonschöpfungen für Orgel ihren Niederschlag gefunden.
Die Beuroner Schola besteht momentan aus fünf ständigen Mitgliedern. Ihre Aufgabe besteht in der stimmlichen Leitung des Gesamtchores des Konventes. Teile des Stundengebetes und der Messe werden von ihr solistisch vorgetragen. Der "Magister Chori" hat die Gesamtleitung des Chores und seiner Mitbrüder in der Schola inne. Sein Dirigat erwächst den "Neumen", ältester Choralhandschriften um das Jahr 950, den Dirigierzeichen der Ursprungszeit des Gregorianischen Chorals. Da drei Mitglieder der Schola selbst Organisten sind, wird auch der Orgeldienst im monastischen Alltag von ihnen selbst geleistet.
Fagott - Marc EngelhardtIm Fagottquartett FAGOTTISSIMO Stuttgart, haben sich vier hervorragende Künstler zusammengefunden, um das höchst interessante und abwechslungsreiche Repertoire für Fagottensemble einem breiten Publikum bekannt zu machen. Die Originalliteratur umfasst Werke des Barock, der Klassik und der Romantik bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts. FAGOTTISSIMO hat mehrere Kompositionen uraufgeführt. Die Resonanz des Publikums und der Presse sind nach allen Auftritten voller Begeisterung für dieses besondere Konzerterlebnis. Dies liegt nicht zuletzt an den großen Variationsmöglichkeiten der Programmgestaltung. Neben der traditionellen Konzertform legt das Ensemble weitere Schwerpunkte auf Crossover-Programme, bei denen u.a. Melodien von den Beatles über Glenn Miller bis zu bekannten Schlagern das Publikum bezaubern.
‚Souveräne Virtuosität und temperamentvoll musikalischen Schwung …', ‚Ausdrucksstarker musikalischer Hochgenuss', ‚Kaleidoskop der Farben und Stimmungen', ‚Zelebration der leisen Töne', ‚Den Sieg trägt die Musik davon'; so sind die Konzerte des Orchesters CAMERATA EUROPEANA in der Presse überschrieben.
Das Kammerorchester CAMERATA EUROPEANA wurde 1993 unter dem Namen Sinfonia Franco-Allemande gegründet. Da das Ensemble inzwischen aus Musikern vieler Länder besteht, wurde 1996 mit der Namensänderung dieser Entwicklung Rechnung getragen. Ein Baustein der Erfolgsgeschichte des Orchesters ist die große Flexibilität, die von der kleinen Solistenbesetzung bis zum Sinfonieorchester auf die verschiedensten Programmwünsche der Veranstalter eingehen kann. Ein anderer Baustein ist die große Begeisterung, die die CAMERATA EUROPEANA ausstrahlt.
Radoslaw Szulc gewann als Geiger zahlreiche Preise bei internationalen Wettbewerben. 1999 wurde er zum Ersten Konzertmeister des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks berufen und leitet seit 2000 das Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks. Radoslaw Szulc dirigiert inzwischen Orchester auf der ganzen Welt und seit 2004 die CAMERATA EUROPEANA.
Christian Schmitt, Orgel, ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2003 wurde er als erster Organist mit dem Solistenpreis der Europäischen Kulturstiftung ‚Pro Europa' ausgezeichnet.
Er konzertiert regelmäßig in den großen Konzerthäusern und Kirchen Europas, Asien und Nordamerikas und mit großen Orchestern. Ab 2008 wird Christian Schmitt mit den Bamberger Symphonikern mehrere Werke Charles-Marie Widors für Orgel und Orchester aufnehmen.
Peter Knudsvig - Trompete
Benjamin Sebald - Trompete
Debra Luttrell - Horn
René Jampen - Posaune
Rainer Streit - Tuba
Rekkenze - das war 1135 die altslawische Bezeichnung einer Dorfsiedlung, aus der die Stadt Hof hervorgegangen ist. REKKENZE BRASS - das ist ein Blechbläserquintett, das 843 Jahre später aus den Reihen der Hofer Symphoniker gegründet wurde und mittlerweile als eigenständiges Ensemble Konzerte und Auftritte in über 20 Ländern einschließlich Amerika und dem fernen Osten aufzuweisen hat. BRASSzination: mit Brass (Messingblech) zu faszinieren, das ist die Art der Musikpräsentation mit der REKKENZE BRASS weltweit sein Publikum zu begeistern versteht. Die Faszination liegt darin, mit Leichtigkeit, mit Charme und Heiterkeit aufzuzeigen, wie durchlässig die Grenzen zwischen den unter-schiedlichen Musikgattungen sein können. Und das mit "lupenrein bis ins letzte Kupfer-Zink-Molekül".

