
Solistin: Judith Müller - ViolineEine Solistin auf der Geige, begleitet von 25 Blechbläsern und 3 Schlagwerkern
– kann das gut gehen? Die Luzerner Violinistin Judith Müller
und die brass band oberschwaben-allgäu werden zeigen, dass das nicht
nur funktioniert, sondern musikalisch perfekt harmoniert. Freuen Sie
sich auf Filmmusik, die unter die Haut geht, mitreißende irisch-keltische
Rhythmen in der Tradition der irischen „Fiddle“ und strahlende Blechbläserklänge
in der Kulturhalle Ertingen!
Die gebürtige Schweizerin Judith Müller studierte Violine an der Musikhochschule
Luzern und wurde schon mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Sie hat eine rege Konzerttätigkeit in verschiedenen kammermusikalischen
Formationen und unterrichtet an Musikschulen im Kanton
Luzern.
Seit genau 20 Jahren gibt es die brass band oberschwaben-allgäu (bboa),
ein sinfonisches Blechbläserensemble im Stile britischer Brass Bands, das
sich schon seit seinen ersten Konzerten auf die Fahnen geschrieben hat,
auf höchstem Niveau musikalisches Neuland zu entdecken. Die bboa
hat sich mittlerweile zu einer festen Größe der süddeutschen Blechbläserszene
entwickelt und weiß in zahlreichen Konzerten ihr Publikum
zu begeistern. Aber auch in der nationalen und internationalen
Brass-Band-Szene ist die Band nicht mehr wegzudenken: Mehrfacher
deutscher Vizemeister, Europameister und viele Erfolge bei regionalen
Wettbewerben geben davon Zeugnis.
Konzerthinweis:
Sonntag, 06. Mai 2012, 20 Uhr, Pfarrkirche St. Georg, Ertingen
J.S. Bach – Osteroratorium BWV 249 u. Himmelfahrtsoratorium BWV 11
Projektorchester und Evang. Kantorei Riedlingen, Ltg. Jürgen Berron
Samuel Sauter – BratscheSamuel Sauter wurde 1991 in Sigmaringen geboren. Mit 6 Jahren bekam
er seinen ersten Geigenunterricht und entdeckte mit 14 seine Leidenschaft
für die Bratsche. 2009 wurde er in die Jugendklasse von Prof.
James Creitz an der Staatl. Hochschule für Musik Trossingen aufgenommen,
wo er ein Jahr später sein Bachelorstudium begann. Seit 2007 war
er Mitglied im ‚Landesjugendorchester Baden-Württemberg’. Bis 2010
war er Mitglied im ‚Norwegian National Youth Orchestra’ und arbeitete
2011 mit dem ‚International Mahler Orchestra’ und der ‚Südwestdeutschen
Philharmonie Konstanz’ zusammen.
Tobias Reifland geboren 1994 in Stuttgart, erhielt seinen ersten Viola-
Unterricht mit 7 Jahren. Er studiert derzeit an der Musikhochschule
Trossingen bei Prof. James Creitz. Tobias gewann mehrere nationale und
internationale Wettbewerbe. Er wird unterstützt durch ein Gerd-Bucerius-
Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben.
Die ungarische Pianistin Katalin Theologitis studierte am Béla Bartók
Konservatorium in Budapest. In dieser Zeit debütierte sie mit dem renommierten
Franz Liszt Kammerorchester als Solistin. Weiterführende
Studien führten sie an die Musikhochschule in Trossingen. Während
ihres Studiums nahm sie an zahlreichen Wettbewerben teil. Kurz nach
ihrem Abschluss wurde Katalin Theologitis in Trossingen als Dozentin für
Korrepetition tätig.
Silke Aichhorn – Harfe„Himmlisch virtuos - eine hinreißende Zwiesprache zwischen Klarinette
und Harfe“ - solche und ähnliche Superlative verwendet die internationale
Presse über die beiden arrivierten Künstler.
Andreas Schablas, Soloklarinettist der Münchner Staatsoper und Silke
Aichhorn, eine der international bekanntesten Harfensolistinnen sind
ein wunderbar aufeinander eingespieltes Duo, das durch feine Musikalität,
präzises Zusammenspiel, außerordentliche Transparenz und höchste
Virtuosität besticht. Sicherlich ein Konzerterlebnis der besonderen Art.
Spielerische Noblesse in Opernfantasien aus dem „Barbier von Sevilla“,
„Rigoletto“ und „Cavalleria Rusticana“ werden, umrahmt von Solowerken,
an diesem Abend zu hören sein.
„Der Harfenistin Silke Aichhorn ist es gelungen, binnen weniger Jahre
ihr Instrument im Konzertsaal wieder heimischer werden zu lassen“
(„FAZ“).
Ihre zumeist moderierten Konzerte werden von Publikum und Presse
gefeiert, das Image der Harfe neu zu definieren, ist ihr ein großes Anliegen!
Die als Solistin wie Kammermusikerin konzertierende Musikerin
gehört zu den vielseitigsten Harfenistinnen ihrer Generation, ihre Ausbildung
erhielt sie am Conservatoire de Lausanne und an der Hochschule
Köln, sie ist mehrfache Preisträgerin internationaler Wettbewerbe
sowie mehrerer Kulturpreise. Silke Aichhorn wird ebenso regelmäßig zu
Fernseh- und Rundfunkaufnahmen eingeladen.
Der Klarinettist Andreas Schablas studierte in Graz und Wien. Er war
Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Stipendiat der Wiener Symphoniker
und der Wiener Philharmoniker und hatte Gastengagements
als Soloklarinettist an der Wiener Volksoper, bei den Münchner Philharmonikern,
im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, bei
den Bamberger Symphonikern, im Bayerischen Staatsorchester etc. Seit
Januar 2010 ist er Soloklarinettist an der Bayerischen Staatsoper München.
Seine CD-Einspielungen sind regelmäßig im Rundfunk zu hören.
Ivan Klansky – Klavier2011/ 2012 feiert das Guarneri Trio Prag sein 25. Bühnenjubiläum. Aus
diesem Grunde hat sich das renommierte Klaviertrio, das seit einem
Vierteljahrhundert in der gleichen Besetzung auf den Konzertpodien
der Welt unterwegs ist und fast ebenso lange regelmäßig in Bad
Saulgau gastiert, etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine ‚soirée
surprise’, also ein Wunschkonzert, bei dem das Publikum aus dem großen
Repertoire des Ensembles die schönsten Stücke bzw. Sätze eines
Werkes aussuchen darf. Ein abwechslungsreicher Abend mit den Perlen
der Klaviertrio-Literatur und der bekannt-charmanten Moderation von
Cellist Marek Jerie ist jedenfalls garantiert!
Ivan Klansky (Klavier) wurde mit einer Reihe internationaler Preise ausgezeichnet
(Neapel, Leipzig, Barcelona, Warschau) und unterrichtet an
der Musikakademie Prag sowie an der Musikhochschule Zentralschweiz,
Luzern.
Cenek Pavlik (Violine) vollendete seine Studien mit Meisterkursen bei
Milstein und zählt heute zu den ersten Solisten der tschechischen Geigergeneration.
Er spielt die Zimbalist-Heifez-Violine von Guarneri del
Gesú.
Marek Jerie (Violoncello) besuchte Meisterkurse u. a. bei Casals, Navarra
und Rostropowitsch und hat seit 1979 einen Lehrauftrag an der Musikhochschule
Zentralschweiz, Luzern. Er spielt ein Violoncello von Andrea
Guarneri aus dem Jahre 1684.
Vom 17. bis 20. Mai findet außerdem zum 10. Mal der Kammermusikkurs
Bad Saulgau mit dem ‚Guarneri Trio Prag’ statt. Eine passive Teilnahme
am Unterricht der jungen Klaviertrios ist unentgeltlich möglich.
Das Abschlusskonzert der Kursteilnehmer findet statt am Sonntag,
den 20. Mai 2012 um 10.30 Uhr, Altes Kloster. Eintritt frei!
Eigentlich muss man sie nicht mehr
vorstellen: Mit Lisa Fitz gastiert eine
Frau aus der absoluten Topriege des
politischen Kabaretts in Wimsen.
Als erste Frau in Deutschland ging sie
auf Solotour und kann mittlerweile
mit mehr als zwei Millionen Besuchern
aufwarten.
In unzähligen TV-Auftritten stellte sie ebenfalls ihren frotzelnden
und tiefgründigen bayerischen Humor unter Beweis, der jedoch
ohne Verbissenheit oder gar Frustration daherkommt. Normalerweise
ist sie in viel größeren Hallen unterwegs; umso mehr freuen
wir uns auf ihr neues Programm, Mut! in Wimsen.
Veranstalter:
Kulturkreis im Förderkreis Wimsener
Mühle e.V. – Kooperationskonzert !
Andra Darzins – ViolaAndra Darzins wurde in Australien
geboren. Als Stipendiatin
des Churchill Memorial Trust
und des DAAD machte sie ihr
Konzertexamen an der Hochschule
der Künste in Berlin bei Wolfram Christ. Sie ist Preisträgerin zahlreicher
Wettbewerbe. Von 1993 – 2004 war Andra Darzins 1. Solobratschistin
beim Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. 2004 folgte
sie dem Ruf als Professorin an die Musikhochschule Stuttgart.
Sabine Sauer, die 1991 bis 1997 zusammen mit ihrem Mann Jürgen Essl
in Sigmaringen lebte, ist heute in Stuttgart tätig als freischaffende Pianistin
und Klavierpädagogin. Ihre pianistische Ausbildung erhielt sie an
der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart
und bei Prof. Heinz Medjimorec an der Wiener Musikhochschule.
1998 bis 2000 war sie Lehrbeauftragte
für Instrumental- und Vokalbegleitung
an der Musikhochschule Lübeck.
Sie gibt regelmäßig Konzerte als
Solistin, Liedbegleiterin und Kammermusikerin,
seit 2009 u.a. mit der
Bratschistin Andra Darzins. Seit 2010
ist sie Mitwirkende bei der International
Summer Academy of Music in
Ochsenhausen.
Veranstalter: Gesellschaft für
Kunst und Kultur Sigmaringen –
Kooperationskonzert!
Rudi Zapf – Hackbrett, KnopfakkordeonRudi Zapf – bekannter Meister des Hackbretts und Knopfakkordeons
– kommt zusammen mit der außergewöhnlichen Jazzgeigerin Sunny
Förster und dem feinfühligen Kontrabassisten Harry Scharf. Im Trio vereint
betreiben die drei Vollblutmusiker eine Reise durch die Musik der
westlichen und östlichen Welt, mischen Volksliedhaftes, Jazzelemente,
Irish Folk, Balkan, Valse Musette, Tango und Klezmer mit eigenen Kompositionen
ineinander, verflechten, lösen auf. Grenzenlos ist diese Musik
allemal, die mit ihrer eigenwilligen Instrumentierung und der Vielfalt an
musikalischen Stilen und Richtungen mühelos Orient und Okzident zu
Neuem vereint.
Gemeinsam spielen sie ihre eigene Musik: packende, akustische Klangwelten
auf der Höhe der Zeit, verbunden mit der Freiheit und Spontaneität
der Improvisation. Sie lieben die Moll- und Zwischentöne,
leben von ihren instrumentellen Fähigkeiten und verzichten darauf,
ihre Stücke auf dem Silbertablett garniert zu überbringen. Denn kaum
bekommt man ein Stück zu fassen, biegen sie möglicherweise um die
nächste Ecke in den nächsten Rhythmus. Ein besonderes Merkmal liegt
aber auch in der Konzentration und Sensibilität, die man dieser Musik
entgegenbringen kann.
www.zapf-musik.de
„Gebe es eine Steigerung von fantastisch, das Rudi Zapf Trio hätte sie
verdient…“ (Tölzer Kurier)
Konzerthinweis:
Cantabile Tilsit Sa. 30.06.2012 – 20.00 Uhr
Alte Kirche, Mengen-Rulfingen
Veranstalter: Alte Kirche e.V. Mengen
Ivan Danko – OboeIm Jahre 2008 gründete Ivan Danko, der Solo-Oboist der Stuttgarter
Staatsoper und 1. Preisträger der ‚International Hugo Kauder Competition’
in New Haven 2009 das Hugo Kauder Trio.
Aus Dankos früherem Musizieren mit seinen beiden Kollegen entstand
die Idee zu dieser einmaligen Trio-Besetzung. Oboe, Bratsche und Klavier
stellen eine klanglich interessante Alternative zum klassischen
Klaviertrio dar und eröffnen Wege zu einem außergewöhnlichen und
neuartigen Repertoire.
Auf der Suche nach geeigneten Werken entdeckten die Musiker das
OEuvre von Hugo Kauder. Seine Herkunft und seine spätromantische,
weitgehend unbekannte Musik, insbesondere ihre mitteleuropäischen
volksmusikalischen Elemente inspirierten das Ensemble zu dem Namen
Hugo Kauder Trio.
Leitung: Helmuth RillingDie von Helmuth Rilling gegründeten
Ensembles zählen seit vielen
Jahrzehnten zur internationalen
Spitzenklasse und wurden
mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Mit Bachs berühmter
„h-moll-Messe“ bringen sie nun
ein Meisterwerk der Musikgeschichte zur Aufführung, das durch eine
unvergleichliche Innigkeit und Ausdrucksstärke besticht.
Helmuth Rilling, mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Grammy-
Preisträger, gehört zu den bedeutendsten Bach-Interpreten und Kirchenmusikern
unserer Tage.
Sein Credo: „Musik darf nie bequem
sein, nicht museal, nicht beschwichtigend.
Sie muss aufrütteln, die Menschen
persönlich erreichen, sie zum
Nachdenken bringen.“
Veranstalter:
Kulturamt Bad Saulgau – Kooperationskonzert!
Frank Schüssler – SopransaxophonWie wohl kein anderes Instrument
ist das Saxophon zu
Symbol und Ikone des Jazz geworden.
Jedoch neben diesem
coolen und existentialistischen
Nimbus bekleidet das Saxophon
eine besondere Rolle in der
Sphäre klassischer Musik. Sein
Erfinder und Namensgeber, der
belgische Instrumentenbauer
Adolphe Sax, plante und baute
das Instrument um 1840 mit dem
Ziel, im traditionellen sinfonischen Orchester eine Klangfarbe zu integrieren,
die Streicher und Bläser verbinden sollte.
Sax Allemande folgt ebenfalls dieser Tradition des klassischen Saxophons.
Die Künstler gründeten das Ensemble nach ihren Studien in
München, Basel und Zürich mit dem
Ziel, die Kunst des Instrumentalspiels
und den wunderbaren klassischen,
konzertanten Saxophonklang weiterzuentwickeln
und um eine Facette zu
bereichern.
Veranstalter:
Gesellschaft für Kunst und Kultur
Sigmaringen – Kooperationskonzert !
David Frühwirth – 1. ViolineVier Musiker aus dem Bayerischen Staatsorchester München tun sich
zusammen, um gemeinsam Kammermusik auf hohem Niveau zu bieten.
Das Resultat? Ein begeistertes Publikum!
Das Klenze Streichquartett konnte durch seinen Erfolg schnell die Unterstützung
namhafter Künstler wie Senta Berger, Zubin Mehta und Sir
Peter Jonas gewinnen. Auftritte bei Festivals und Konzertreisen wurden
zur Selbstverständlichkeit. Alle Musiker absolvierten ihr Musikstudium
an namhaften Musikhochschulen im In- und Ausland (so z. B. am Mozarteum
in Salzburg, in Wien, Berlin oder New York).
Zweifelsohne würde es an dieser
Stelle den Rahmen sprengen, würde
man alle Wettbewerbserfolge oder
die Zusammenarbeit der Musiker mit
renommierten Orchestern oder Instrumentalisten
aufzählen.
Veranstalter: Erzabtei Beuron –
Kooperationskonzert !
Christoph EßDas junge Hornquartett „German Hornsound“ stellt sich erstmalig
im Rahmen der Musikfestwochen Donau-Oberschwaben in der
Schlosskirche St. Martinus Erbach vor.
Die vier Hornisten entstammen alle der berühmten Talentschmiede
von Prof. Christian Lampert an der Musikhochschule Stuttgart und
haben sich nach ihrem Studium 2009 als Hornquartett zusammengetan.
Alle vier Bläser sind seitdem in deutschen Profiorchestern, wie den
Bamberger Symphonikern, dem Konzerthausorchester Berlin, der
Württembergischen Philharmonie Reutlingen sowie dem Staatsorchester
Hannover, angestellt. Als Gast haben sie dieses Mal Martin
Grom vom Staatsorchester Stuttgart eingeladen.
In ihrer noch jungen Karriere wurden sie wiederholt zu diversen
Festivals eingeladen.
Zu ihrem Debüt bei den Musikfestwochen Donau-Oberschwaben
hat das Ensemble ein wunderbares Programm zusammengestellt.
Neben der berühmten Feuerwerksmusik spielen die Vier im ersten
Teil ein spannendes und virtuoses Originalwerk vom romantischen
Komponisten Konstantin Homilius, sowie drei Choräle von Anton
Bruckner. Der zweite Teil ist ganz der Oper gewidmet. So kommen
Teile aus Mozarts Zauberflöte, Webers Freischütz sowie aus Opern
von Verdi und Wagner zu Gehör.
www.germanhornsound.de
Tatjana Ruhland – FlöteDer klangliche Reiz dieser ausgefallenen
Besetzung liegt in der Verschiedenheit
der Instrumente, die sich bei
Durchsichtigkeit und Klarheit der
Stimmführung zu einem vollkommenen
Ensembleklang verbinden. Die
Gleichberechtigung der Partner bedingt
ein gleichermaßen hohes Niveau
aller drei Instrumentalistinnen.
Die Musikerinnen des 1995 gegründeten „ensemble triolog“ entfalten
neben ihrer kammermusikalischen Arbeit eine weit gespannte
Tätigkeit als Solistinnen und nehmen führende Positionen in renommierten
Orchestern ein.
Veranstalter: Erzabtei Beuron –
Kooperationskonzert !
Henrik Wiese – FlöteDie Besetzung mit Flöte war zur Zeit der Klassik überaus beliebt. Es entstand
vor allem Musik im Stile von Serenaden oder Divertimenti. Das
tänzerische, leichte Element gibt diesen Musiken ihre fröhliche Farbe.
Mozart mit seinen Flötenquartetten und Beethoven mit einem Flötentrio
haben herausragende Beispiele dafür geschrieben.
Eine zusätzlich exotische Farbe bekommt dieses Konzert durch die impressionistisch
angehauchten Werke von A. Roussel und N. Bacri. Sie
leben vor allem von der Klangfarbe der Flöte.
Die Musiker des Monet Trios sind Mitglieder der Münchner Philharmoniker,
gehen aber allesamt solistisch wie kammermusikalisch erfolgreich
eigene Wege.
Henrik Wiese ist Solo-Flötist beim Symphonieorchester des Bayerischen
Rundfunks.
Mikhail Kibardin – ViolineAuch Osteuropa wurde einst früh vom Fieber angesteckt und hat seine
ganz eigenen Tangovarianten entwickelt. Die Melancholie des Tangos
und die sprichwörtliche Schwermut der russischen Seele harmonieren
in besonderer Weise.
Der verstorbene Efim Jourist hatte diese russische Musik gepflegt und
geprägt und sie in seinen Kompositionen aufgeschrieben. Das Kibardin
Quartett nimmt diese technisch verblüffende, rhythmisch vertrackte
Musik mit immer unterhaltsamen Musik-Collagen auf, die das Publikum
wahrlich von den Sitzen reißen kann.
Die Künstler, die in den letzten Jahren bei zahlreichen, namhaften Festivals
zu Gast waren, stellen im Konzert den russischen Tango dem argentinischen
Tango A. Piazzollas gegenüber. Die Verbindung dieser beiden
Tangoarten macht den Abend zu einem nachhaltig wirkenden, schönen
Konzerterlebnis.
Das Ensemble besteht aus herausragenden Musikern: Den beiden gefragten
russischen Preisträgern Alexander Pankow und Michael Kibardin
sowie Guido Jäger und Jens Uwe Popp, die seit mehr als zehn Jahren
zusammen weltweit im „Giora Feidman Trio“ konzertieren.
Alban Beikircher – Violine
Anke-Bettina Melik – Violine
Vera Beikircher – Viola
Andrej Melik – VioloncelloAls sich die Musiker des Korngold-Quartetts 2005 entschlossen, sich zu
einem festen Ensemble um den Primarius Alban Beikircher zu vereinen,
entsprang das dem großen Wunsch, den viele Streicher hegen, sich der
Königsdisziplin der Kammermusik zu verschreiben. Die vier arrivierten
Solisten, vor allem aber vielseitig aktive Kammermusiker, konzertieren
schon seit vielen Jahren zusammen in verschiedensten Besetzungen.
Die glückliche Fügung, sowohl ehelich als auch musikalisch und freundschaftlich
miteinander verbunden zu sein, begünstigte die Entscheidung,
sich regelmäßig zur intensiven Quartettarbeit zusammenzufinden.
Inzwischen konnten sich die Künstler im In- und Ausland einen
guten Namen erspielen. Da alle großen Komponisten oft ihre intimsten
und ausgereiftesten Werke für diese Besetzung geschrieben haben, gibt
es ein schier unermessliches Repertoire zu entdecken.
Das Korngold-Quartett widmet sich neben dem klassisch-romantischen
Repertoire verstärkt den Werken der klassischen Moderne, insbesondere
den Werken Erich Wolfgang Korngolds, dessen Name es sich zum Programm
gemacht hat.
„Man hat immerzu das Gefühl, zwischen den vier Instrumenten existieren
unsichtbare Saiten.“ (Badische Zeitung)
Julius Hassemer – Gesang„Lange habe ich nicht mehr so etwas Intelligentes, Lustiges und Gutgemachtes
gesehen. …“
Seit 2003 macht das TRIO OHRENSCHMALZ Musik im Stil der 20er Jahre.
Die Künstler zählen zu einer Generation, die sich für den Lebensstil, vor
allem für die Musik jener Jahre begeistert.
Heute erobert das Trio die Bühnen. Immer noch passioniert wie Heesters,
zynisch wie Otto Reutter, vergnüglich wie die Comedian Harmonists,
beweisen die Berliner Künstler wie aktuell und lehrreich die Texte von
damals immer noch sind.
Sie haben sich diesen Stil maßgeschneidert: Sie schreiben und komponieren
längst eigene Beiträge in der Lebensart der 20er Jahre und
schöpfen aus einem reichen Repertoire aus beliebten alten und modernen
Klassikern.
Ihre Auftritte versprechen verblüffend zeitloses Vergnügen für neue
und ältere Generationen.
Andreas Knoop - Flöte, AltflöteDas „ensemble diX“ wurde von vier Holzbläsern, dessen Mitglieder allesamt
im Philharmonischen Orchester Gera tätig sind, gegründet und
hat in den vergangenen Jahren immer wieder durch ungewöhnliche
Programme auf sich aufmerksam gemacht. So entwickelte es in Kombination
mit Harfe, Saxophon, Erzähler oder Gesang eine Reihe von interessanten
Konzertprojekten. Die CD-Aufnahmen des Ensembles gehören
inzwischen zum festen Repertoire verschiedener Rundfunkstationen.
Mit „Soli Deo Gloria“ stellt das ensemble diX ein Programm vor, das sich
in ungewohnter und neuartiger Weise dem Choralschaffen von Johann
Sebastian Bach widmet. Dabei hat es Varianten bekannter Choräle aus
verschiedenen Werken und Schaffensperioden Bachs zusammengetragen
und neu vereint.
In der reizvollen Besetzung Sopran und Holzbläserquartett entfaltet es
so einen Kanon Bachschen Schaffens, der sowohl kunstvolle Kantatensätze,
archaisch anmutende Orgelfugen, virtuose Trios als auch nachdenkliche
Stücke vereint und einen tiefen Einblick in die Werkstatt des
Komponisten erlaubt.

